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Drohnendaten vs. Satellitendaten - Welche Vorteile bieten die Technologien?

— Autor

David Wolf

— Aktualisiert am

12. Juni 2024

— Lesezeit

3 min

In der Photovoltaikplanung werden häufig verschiedene Datenarten verwendet, um das Potenzial und die Eignung eines Standorts für Solaranlagen zu bewerten. Zwei gängige Quellen sind Drohnenaufnahmen und Satellitenbilder. In diesem Artikel vergleichen wir die Vor- und Nachteile dieser Ansätze und erörtern, welche Daten für die Photovoltaikplanung besser geeignet sind.

Satellitendaten für die Photovoltaikplanung

Satellitenbilder werden seit vielen Jahren in der Photovoltaikplanung genutzt. Einer ihrer größten Vorteile ist die globale Verfügbarkeit, da Satellitendaten für nahezu alle Regionen der Welt verfügbar sind. Häufig werden diese Daten von staatlichen Stellen oder Unternehmen regelmäßig und oft kostenlos oder zu geringen Kosten bereitgestellt.

Ein Nachteil von Satellitenbildern ist die begrenzte Auflösung und Genauigkeit, die je nach Region variiert und häufig Abweichungen von 50 cm oder mehr aufweist. Zudem sind Satellitenbilder oft nicht vollständig vertikal aufgenommen, was zu Verzerrungen führt. Dies zeigt sich beispielsweise daran, dass Fassaden von Gebäuden erkennbar sind.

Weitere Nachteile sind die 2D-Darstellung der Daten, wodurch Informationen zur Dachneigung fehlen, und die Tatsache, dass die Daten oft veraltet sind, sodass Neubaugebiete oder Änderungen an Gebäuden nicht abgebildet werden. Kleinere und filigrane Objekte wie Schneefänge, Tritte oder Lüftungsrohre sind aufgrund der niedrigen Auflösung und des geringen Kontrasts oft nicht erkennbar.

Bewertung der Optionen:

Pro Satellitenaufnahmen

- Kostengünstig

- Hohe Verfügbarkeit


Kontra Satellitenaufnahmen

- Geringe Auflösung

- Nur 2D-Daten

- Oftmals veraltete Daten

- Kleinere Objekte nicht erkennbar

- Keine Fassadenansicht


Drohnendaten für die Photovoltaikplanung

Drohnenaufnahmen haben in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen und werden zunehmend für die Photovoltaikplanung verwendet. Ein großer Vorteil von Drohnenaufnahmen ist die hohe Auflösung und Genauigkeit, da Drohnen nah an den zu untersuchenden Gebäuden fliegen können und detaillierte Bilder aufnehmen. Diese Daten sind für die Planung von Solaranlagen äußerst hilfreich.

Ein weiterer Vorteil ist, dass Drohnenaufnahmen detaillierte 3D-Informationen liefern. So können Dachneigungen, Vorsprünge und Verschattungsobjekte erkannt und detailliert berechnet werden, etwa durch PV-Planungssoftware wie Sunny Design von SMA. Drohnen ermöglichen auch die exakte Vermessung in 3D, was eine präzise Planung der PV-Anlagen am Computer erlaubt. Auch Fassaden lassen sich mit Drohnenaufnahmen genau vermessen und mit Software wie PV Sol Pro von Valentin Software direkt mit PV-Modulen bestücken.

Nachteile von Drohnenaufnahmen sind die Anfälligkeit für Wetterbedingungen, da Drohnen bei starkem Wind oder Regen nicht eingesetzt werden können. Zudem sind Drohnenaufnahmen im Vergleich zu oft kostenlosen Satellitenbildern teurer. Allerdings sind die Preise für Drohnenhardware und -dienstleistungen in den letzten Jahren gesunken. Gute Drohnen sind bereits ab 1.000€ erhältlich und die Auswertung kostet bei vielen Anbietern nur noch wenig.

Was spricht für eine Drohnenbasierte Photovoltaikplanung:

Pro Drohnenaufnahmen

- Hohe Auflösung

- 3D-Daten

- Aktuelle Daten

- Verschattungsanalyse möglich

- Kleinere Objekte gut erkennbar

- Fassadenvermessung möglich

Kontra Drohnenaufnahmen

- Höhere Kosten

- Aufnahmen müssen selbst oder durch Drohnenservice erfolgen

Fazit:

Beide Ansätze bieten Vor- und Nachteile, die bei der Photovoltaikplanung berücksichtigt werden sollten. Wenn Genauigkeit weniger wichtig ist, sind Satellitendaten die bessere Wahl. Benötigt man hingegen eine hohe Auflösung und präzise Daten, sind Drohnenaufnahmen oft vorzuziehen. Obwohl Drohnenaufnahmen anfangs teurer sein können, führen sie durch die Zeitersparnis von bis zu einer Stunde pro Projekt letztlich zu Kosteneinsparungen und optimieren die PV-Planung.

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