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Dimensionierung einer PV-Anlage: So ermittelst du die optimale Größe für deine Anlage

— Autor

David Wolf

— Aktualisiert am

June 11, 2024

— Lesezeit

8 min

Das Wesentliche in Kürze

- Faustformeln geben eine erste Orientierung zur Mindestgröße deiner Photovoltaikanlage, bevor eine detaillierte Planung durch einen Fachbetrieb wie SolarHub erfolgt.

- Grundsätzlich gilt: Nutze die gesamte Dachfläche, um langfristig wirtschaftlich zu profitieren.

- Monokristalline Solarmodule benötigen nur 5-7 m² Fläche für 1 kWp.

- Ein 4-Personen-Haushalt mit einem Jahresstromverbrauch von etwa 4.000 kWh benötigt eine Solaranlage mit 10 kWp Leistung, was etwa 50 m² entspricht.


Welche Faktoren beeinflussen die Größe einer PV-Anlage?

Das Ziel einer Photovoltaikanlage ist es, deine Stromkosten zu senken, unabhängiger vom Stromnetz zu werden und eine nachhaltige Versorgung sicherzustellen. Die optimale Größe deiner PV-Anlage hängt von folgenden Faktoren ab:

- Dachgröße: Die verfügbare Dachfläche bestimmt die maximale Anzahl an Solarmodulen.

- Bauliche Voraussetzungen: Prüfe, ob es Vorgaben zum Denkmalschutz gibt oder ob Baugenehmigungen erforderlich sind.

- Strombedarf: Die Anlage sollte mindestens 30 % deines Eigenbedarfs decken. Berücksichtige zukünftige Bedarfssteigerungen.

- Sonneneinstrahlung: Optimal ist eine Südausrichtung; auch Ost- oder Westausrichtung liefern über 80 % des maximalen Ertrags.

- Dachneigung: Optimal sind 35 Grad Neigung.

- Wirkungsgrad der Module: Hochwertige Module sind effizienter.

- Budget: Dein Investitionsrahmen beeinflusst die Planung.

Dimensionierung der Solaranlage für mindestens 30 % Eigenbedarf

Die Nutzung des selbst erzeugten Solarstroms ist heute aufgrund gesunkener Einspeisevergütungen wirtschaftlicher. Ohne Speicher decken PV-Anlagen etwa 30 % des Bedarfs; mit Speicher kann der Eigenverbrauch auf ca. 70 % gesteigert werden.


Ist 100 % Autarkie möglich?

Vollständige Unabhängigkeit vom Strommarkt ist aktuell noch nicht wirtschaftlich. Ein realistisches und wirtschaftlich sinnvolles Ziel ist ein Eigenverbrauch von etwa 70 %.

SolarHub empfiehlt: Ganze Dachfläche für Photovoltaik nutzen

Experten raten, die gesamte Dachfläche zu nutzen, da größere Anlagen pro Kilowatt günstiger sind und mehr Strom erzeugen. Zudem sind sie auf zukünftige Strombedarfssteigerungen vorbereitet, wie durch den Einsatz von E-Autos oder Wärmepumpen.


Faustformel: Wie groß sollte deine PV-Anlage mindestens sein?

Berechne die verfügbare Dachfläche anhand der Anzahl und Größe der Dachziegel. Berücksichtige dabei Gauben, Schornstein und Dachfenster.

So berechnest du deinen Jahresstromverbrauch

Der Stromverbrauch lässt sich mit folgender Faustformel ermitteln:

Wohnfläche in qm x 9 kWh + Anzahl der Personen x 200 kWh + Anzahl der Großelektrogeräte x 200 kWh = Stromverbrauch in kWh pro Jahr

Berechnung der PV-Anlagenleistung

Für eine 4-köpfige Familie mit einem Jahresstrombedarf von 4.000 kWh:

4.000 x 2,5 / 1000 = 10 kWp

Anzahl der Solarmodule

Für 10 kWp Leistung sind etwa 50 m² Dachfläche erforderlich. Hochwertige, monokristalline Solarmodule mit einem Wirkungsgrad von 20-22 % benötigen nur 5-7 m² pro 1 kWp.


Fazit: Individuelle Dimensionierung von Photovoltaikanlagen

Passe die PV-Anlagenleistung und Speichergröße an deinen zukünftigen Jahresstromverbrauch an. Nutze die gesamte Dachfläche und setze auf Module mit hohem Wirkungsgrad. Eine gut geplante Anlage amortisiert sich innerhalb weniger Jahre.

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